Kann man sein Glück beeinflussen? – Aberglaube im Glücksspiel

Kann man sein Glück beeinflussen? – Aberglaube im Glücksspiel



Glücksspiel und Aberglaube – das gehört einfach zusammen. Viele Casino Spieler sind manchmal ein bisschen abergläubisch, auch wenn es die meisten nicht zugeben würden. Manche tragen einfach nur einen kleinen Glücksbringer bei sich, andere nutzen bestimmte Rituale, um sich beim Spielen einen Vorteil zu verschaffen. Kein Wunder, denn gegen eine kleine Prise Extra-Glück hat wahrscheinlich niemand etwas einzuwenden. Aber was für abergläubische Rituale, Verhaltensweisen und Gegenstände gibt es eigentlich? Und ist an dem Ganzen überhaupt irgendetwas dran? Gibt es wirklich eine Möglichkeit, das eigene Glück zu beeinflussen?


Die Magie der Zahlen – 7 vs. 13


Die Verknüpfung bestimmter Zahlen mit Glück oder Unglück reicht schon Jahrhunderte zurück und gibt es in den meisten Kulturen. Fast jeder Mensch hat seine persönliche Lieblingszahl, aber eine besonders universelle Anziehungskraft besitzt die Zahl Sieben. Dieser Zahl kommt in unserer Welt eine ganz besondere Bedeutung zu: Die Woche hat sieben Tage. Verliebte befinden sich im siebten Himmel. In der Antike identifizierte man sieben Weltwunder.

 

Und laut Bibel soll die Welt in sieben Tagen erschaffen worden sein. Kein Wunder also, dass die Sieben in zahlreichen Kulturen als ultimative Glückszahl gilt. Auch dir als Casino-Spieler ist die Sieben bestimmt überaus vertraut. Schließlich finden sich einige Slots, bei denen sich alles um diese glückbringende Zahl dreht: Royal Seven, Booming Seven Deluxe, Seven 7’s – die Liste ist lang. In vielen Spielautomaten blinkt dir die Sieben als besonders wertvolles Symbol entgegen. 


Ebenso bekannt ist die Zahl 13, wobei diese kein Glück sondern Unheil und Pech bringen soll. Die 13 hat einen ziemlich schlechten Ruf und die Angst vor der Zahl geht so weit, dass in vielen Flugzeugen auf die 13. Sitzreihe verzichtet wird und in einigen Hotels die Zimmernummer 13 einfach übersprungen wird. Der Angst vor Freitag dem 13. hat man sogar einen eigenen (überaus komplizierten) Namen gegeben: Paraskavedekatriaphobie. Eines ist klar: Der schlechte Ruf der 13 hat dafür gesorgt, dass du die Zahl in keinem einzigen Casino wiederfinden wirst. Denn wer würde schon einen Slot mit dem Namen: „Die unglückbringende 13“ spielen? Der Andrang wäre wohl eher gering...


Rituale bei Roulette, Craps & Slots


Der Ausgang eines Glücksspiel wird vom Zufall beeinflusst – das ist eigentlich allseits bekannt. Trotzdem gelten die Zocker von Spielen, die einzig und allein vom Glück abhängen, wie Roulette, Craps oder Slots, als besonders abergläubisch. 

 

Viele Roulette-Spieler vertrauen auf sogenannte Trends. Dahinter steht der Glaube, dass eine Kugel mit höherer Wahrscheinlichkeit auf beispielsweise rot landet, wenn sie zuvor häufig auf schwarz gelandet ist. Klingt im ersten Moment logisch, aber eigentlich ist da gar nichts dran. Schließlich stehen die Chancen bei jedem Wurf gleich – und zwar genau 50/50. So hat das beachten von Trends schon so manchen Spieler um sein Kapital gebracht. Auch der Croupier gilt in Casinos als entscheidender Glücks- oder Unglücksbringer. Abergläubische Spieler glauben: Fallen mehrere komische Kombinationen, hält ein bestimmter Trend an, verrutscht eine Kugel oder fällt sie sogar vom Tisch, dann stimmt mit dem Croupier irgendetwas nicht. Für diese Spieler ist es dann höchste Zeit, den Tisch zu wechseln. 

 

Craps ist ein weiteres Spiel, dass viele abergläubische Spieler anlockt. Fällt ein Würfel vom Tisch, wird das als schlechtes Omen gedeutet und der Würfel wird „unbrauchbar“. Obwohl bei Craps eigentlich nur der Zufall und die Gesetze der Physik und der Wahrscheinlichkeit zählen, versuchen viele Spieler das Spielergebnis zu ihren Gunsten zu beeinflussen. So heißt es zum Beispiel, dass ein sanfter Wurf zu eher niedrigen Augenzahlen führt und ein dynamischer Wurf höhere Ergebnisse hervorbringt. Manche Spieler denken sogar, sie könnten das Spiel durch Fingerschnippen oder das Reiben der Würfel beeinflussen. 


Auch solche Spieler, die ihr Glück gerne an Spielautomaten suchen, sind bekannt dafür etwas abergläubisch zu sein. So zocken viele Spieler vor allem dann, wenn ein Spielautomat schon lange kein Geld mehr ausgezahlt hat, da sie ihre Gewinnchancen dann höher einschätzen. Diese Vermutung ist jedoch ebenso unsinnig, denn jede Drehung ist ein einzelnes, komplett zufälliges Ereignis. Andere Slot-Liebhaber glauben daran, ihre Gewinnchancen auf magische Art und Weise erhöhen zu können, wenn sie heiße Münzen in den Spielautomaten werfen. Das erklärt, warum einige Spieler ihre Münzen aneinander reiben, bevor sie anfangen zu spielen.


Kleeblätter, rote Unterwäsche & Hasenpfoten – Glücksbringer aus aller Welt


Auch der Besitz von Glücksbringern hat natürlich eine lange Tradition in den Casinos. Die Vielfalt der Glücksbringer ist immens und je nach Kultur und Tradition gelten andere Symbole oder Objekte als Boten des Glücks. Bei uns kennt wohl jeder das Glücksschwein oder das Kleeblatt. In Asien ist die Farbe Rot der absolute Renner.  Auch beim Glücksspiel ist Rot daher essentiell.

 

So soll es Glück bringen, rote Unterwäsche beim Zocken zu tragen. Es gibt aber auch etwas gewöhnungsbedürftige Glücksbringer, wie die Hasenpfote, welche vor allem beim Kartenspiel Glück bringen soll. Woher dieser ungewöhnliche Brauch kommt, ist allerdings unbekannt.

 

In Bezug auf die Spielauswahl von Männern und Frauen zeigen sich jedoch erste Veränderungen. Auch wenn das Pokerspiel noch immer als Männerdomäne gilt, drängen in den letzten Jahren auch immer mehr Spielerinnen an die Pokertische. Mittlerweile gibt es einige überaus erfolgreiche weibliche Pokerspielerinnen – wie Liv Boeree oder Jessica Teusl – die es mit den zahlreichen Männern in der Profiliga aufnehmen.


Ist da überhaupt etwas dran?


Der Aberglaube ist in vielen Menschen tief verankert. Aber kann man sein eigenes Glück tatsächlich durch bestimmte Rituale oder Gegenstände beeinflussen? Unsere Wahrnehmung ist auf Selektion aufgebaut – nur so können wir mit der Komplexität der Welt und unseres alltäglichen Lebens umgehen. Während manche Ereignisse kaum wahrgenommen, oder gleich wieder vergessen werden, setzen sich andere besonders in unserem Gedächtnis fest, so z.B. auch positive Ereignisse und Erfolge. Wie merken uns dann auch, welche Gegenstände oder Tätigkeiten mit dem Erfolg verknüpft waren. Wenn die jeweilige Situation dann mit den gleichen Gegebenheiten erneut simuliert wird und das wieder zu einem Erfolg führt, wird schnell ein Ritual daraus. Menschen denken in kausalen Zusammenhängen. Der Gedanke das eine bestimmte Tätigkeit, das Tragen eines Gegenstands oder ein bestimmtes Ritual (immer) zu einem gewissen Ergebnis führt, gibt uns ein Gefühl der Sicherheit und Kontrolle. 

 

Dass Aberglaube dem eigenen Glück manchmal ein bisschen auf die Sprünge helfen kann, ist aus psychologischer Sicht gar nicht komplett abwegig. Das Phänomen der „Selbsterfüllenden Prophezeiung” besagt, dass das eigene Verhalten und die eigene Einstellung Ereignisse und somit auch den eigenen Erfolg sowohl negativ als auch positiv beeinflussen kann. Geht man z.B. mit der Einstellung in eine Prüfung, dass man sowieso versagen wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit auch größer, dass man tatsächlich schlecht abschneidet. Das lässt sich auch auf das Glücksspiel übertragen. Psychologische Studien haben gezeigt, dass Menschen umso mehr zum Aberglauben tendieren, je unsicherer eine Situation ist. Uns was gibt es unsichereres als das Drehen der Walzen in einem Spielautomaten, oder das Rollen der Kugel am Roulettetisch? Wenn ein Spieler dann einen Glücksbringer dabei hat, an seinem glückbringenden Lieblingsplatz sitzt oder vor dem Spiel die Münzen aneinander reibt (und an die positive Wirkung dieses Rituals glaubt), kann das für eine positivere Einstellung sorgen. Das kann dem Spieler wiederum dabei helfen, gelassener und konzentrierter zu sein. Und Gelassenheit, Konzentration sowie eine positive Einstellung können beim Glücksspiel niemals schaden! 


Unser Resümee


An vielen abergläubischen Ritualen, Symbolen und Gegenständen ist aus wissenschaftlicher Sicht nicht viel dran. Das heißt aber nicht, dass du all deine abergläubischen Rituale über den Haufen werfen musst. Bedenkt man das Phänomen der „Selbsterfüllenden Prophezeiung“ kann ein bisschen Aberglaube, verknüpft mit dem Glauben an den eigenen Erfolg, ebendiesem ein bisschen auf die Sprünge helfen. Alles was dazu führt, dass du dich beim Spielen wohler und sebstsicherer fühlst, wird deinem Spiel gut tun. Egal ob mit oder ohne Glücksbringer in der Hosentasche – bei uns auf Hyperino bist du jederzeit willkommen. In unserem Online Casino warten ultimativer Spielspaß und geniale Gewinne auf dich und das alles natürlich hyperschnell, hypercool und hypersicher! Wir drücken dir auf jeden Fall ganz fest die Daumen.


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21. August 2020, 16:22 Uhr

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