Baccarat: Was du über dieses Spiel wissen solltest


Baccarat: Das Spiel mit dem außergewöhnlich klingenden Namen kennt man nicht nur aus Klassikern wie „Casino Royale“, sondern auch dem einen oder anderen James Bond-Film. Denn der weltberühmte Geheimagent 007 ist ein leidenschaftlicher Baccarat-Spieler – und gewiss nicht der einzige.
Doch was bedeutet „Baccarat“ eigentlich? Und wie funktioniert das Spiel? Hier bekommst du wertvolle Tipps und Informationen rund um das Spiel Baccarat.  


Bedeutung: Was heißt „Baccarat“ eigentlich?

Weltweit ist Baccarat ein sehr beliebtes Kartenspiel. Besonders High Roller – also Personen, die im Casino sehr hohe Einsätze tätigen und meist schicke Abendgarderobe tragen – sind oft große Baccarat-Fans. Doch seitdem man Baccarat auch online spielen kann, hat das Spiel zum Glück nicht mehr diesen elitären Beigeschmack und kann auch für Spieler mit kleinerem Geldbeutel Spaß und Erfolg bringen. Tatsächlich ist es aber häufiger in den USA oder Metropolen wie Macau anzutreffen, als in Deutschland.

 

Der Name des Kartenspiels wird übrigens nicht konsequent „Baccarat“ geschrieben –  verschiedene Schreibweisen sind stattdessen durchaus möglich. Da das T am Ende stumm ist, bezeichnen manche das Kartenspiel auch einfach nur als „Baccara“. Hin und wieder wird es auch noch „Bakkarat“ geschrieben. Die letztere ist jedoch eine alte und heutzutage sehr seltene Schreibweise. Der Begriff selbst kommt angeblich aus dem Neapolitanischen und bedeutet „Null“. Welche Bedeutung der Null im Spiel zukommt, erfährst du weiter unten im Kapitel zu den Baccarat Regeln.


Woher kommt das Spiel Baccarat?

Bis heute konnte man sich nicht so richtig einig werden, woher Baccarat eigentlich stammt. Viele behaupten, das Spiel stamme aus dem Neapel des 16. Jahrhunderts. Andererseits gibt es auch eine Stadt in Ostfrankreich mit dem Namen Baccarat, sodass die Franzosen im Verdacht stehen, das Spiel erfunden zu haben. Manch einer behauptet sogar, es sei die Abwandlung eines chinesischen Kartenspiels. 

 

Für Historiker scheint jedoch am überzeugendsten, dass Baccarat wohl erst seit dem 19. Jahrhundert existiert, als das Glücksspiel bereits anfing, richtig zu boomen. So richtig sicher ist sich aber wie gesagt keiner. Als historisch belegt gilt allerdings, dass Mitglieder des englischen Königshauses Baccarat spielten. Im 20. Jahrhundert soll das Spiel zunächst auf Kuba und später in den USA an Beliebtheit gewonnen haben. 


Baccarat Regeln: Wie funktioniert Baccarat?

Obwohl Baccarat weltweit ein sehr beliebtes Spiel ist, sind viele nicht mit seinen Regeln vertraut. Hier erfährst du, wie man die bekannteste Variante des Kartenspiels spielt: Baccarat Punto Banco.

Selbstverständlich gibt es auch andere Varianten des Spiels, etwa Baccarat Chemin de fer, welches James Bond beispielsweise mit Vorliebe spielt. Sogar Eduard VII., früherer König von England, spielte diese Version gerne einmal. Obwohl damals in England illegal, galt es sogar als eines seiner Lieblingsspiele. In Großbritannien wird das Chemin de fer zuweilen auch „Chemmy“ genannt.

 

Doch da heute fast nur noch Baccarat Punto Banco im Casino gespielt und angeboten wird, befassen wir uns hier nicht weiter mit Chemin de fer. Punto steht in dem Fall für den Spieler und Banco natürlich für die Bank. Diese Spielvariante ist darüber hinaus auch die simpelste und damit sowohl für Anfänger als auch fortgeschrittene Spieler geeignet.

 

Um mit Punto Banco loszulegen, braucht man mindestens zwei Spieler, wobei der Dealer die Rolle der Bank einnimmt. Des Weiteren braucht man vergleichsweise viele Kartendecks: Insgesamt werden sechs ganze Pakete mit dem klassischen französischen Blatt benötigt. Letztlich spielt man mit über 300 Karten. 

Ziel ist, mit wenigen Karten (zwei bis drei) den Punktwert 9 zu erreichen. Wer näher an diesem Wert ist, gewinnt das Spiel. Das Ass bringt dabei einen Punkt, Zweier bis Neuner bringen so viele Punkte, wie auf der Karte steht. Eine Zehn oder Bild-Karte (zum Beispiel Bube oder König) bringen dagegen überhaupt keine Punkte. 

 

Liegt der Wert der Karten eines Spielers bei über Zehn, zählt man nur noch die letzte Ziffer der Summe. Hier ein Beispiel: Angenommen, du bekommst eine Acht und eine Vier – dann ergibt das Zwölf. Daher wird nur die letzte Ziffer betrachtet und du erhältst nur noch zwei Punkte. Zwei Fünfer würden also Null ergeben. Da man beim Baccarat versucht, den Wert 9 zu erreichen, ist Null („Baccarat“) der schlechteste Wert im ganzen Spiel.   

 

Aktiv spielen beim Punto Banco eigentlich nur zwei Personen gegeneinander. Andere Spieler können allerdings Geld auf den vermeintlichen Gewinner setzen. Meint man also, dass der Spieler gegen die Bank gewinnt, setzt man auf ihn. Personen, die auf dieses Ergebnis setzen, nennt man übrigens Pointeure. Wettet man auf das umgekehrte Ergebnis, bezeichnet man das als Banco. Banco wird darüber hinaus auch die Einsatzsumme der Bank genannt. Des Weiteren gibt es natürlich auch die Möglichkeit, auf ein Unentschieden (Tie oder Egalité) zu setzen. Für die verschiedenen „Wetten“ gibt es unterschiedliche Quoten: Während das Setzen auf Spieler und Bank mit jeweils einer Quote von 1:1 ausgezahlt wird, wird die Entscheidung für ein Unentschieden mit einer Quote von 8:1 belohnt. Wie bei so vielen Casino-Spielen hängt auch beim Baccarat der Gewinn also stark vom gesetzten Betrag ab. 

 

Die Entscheidung, auf wen man setzt, muss allerdings schon sehr früh getroffen werden – es bringt also nichts, die jeweiligen Chancen eines Gewinns während des Baccarat Spiels zu analysieren. Man muss sogar bereits entscheiden, auf wen man setzt, bevor überhaupt Karten an Punto und Dealer/Banco ausgegeben werden!

Beim Baccarat im Casino (und auch Online) legt man seinen Einsatz dann in ein spezifisches Kästchen auf dem (virtuellen) Tisch. Dies ist natürlich kein ganz normaler Tisch, sondern ein eigens für das Kartenspiel konzipierter, sogenannter Baccarat-Tisch. Ein normaler Baccarat-Tisch verfügt über Platz für bis zu 14 Spieler. Es gibt aber auch kleinere, mit bis zu neun Plätzen, welche für eine verkürzte Version des Originals, das Mini-Baccarat, verwendet werden. 

 

Stehen die Einsätze fest, werden zunächst vier Karten ausgeteilt, jeweils zwei für Bank und Spieler. Erzielt der Spieler/die Bank mit den ersten beiden Karten bereits einen Wert von Acht oder Neun, gewinnt diese/r. Man nennt dies auch eine „Natural Hand“ beziehungsweise Le Petit (8) oder Le Grande (9). Sollten beide eine Acht oder Neun erreichen, ist das natürlich als Unentschieden zu betrachten. 

 

Ob Spieler und Bank eine dritte Karte ziehen müssen, erfolgt beim Punto Banco nach festen Regeln, die in einer sogenannten Tableau festgehalten sind. Da die Regeln für die Bank allerdings recht komplex sind, beschränken wir uns auf die für dich wichtigen Regeln. 

Im Online Casino musst du dich ohnehin nicht mit der mühsamen und lästigen Frage beschäftigen, ob du jetzt noch eine Karte ziehen musst oder nicht. Das weiß der Computer schließlich automatisch und obendrein auch blitzschnell! 

 

Damit du aber grobe Kenntnisse darüber hast, welchen Bedingungen der Erhalt einer dritten Spielkarte beim Spieler unterliegt – hier eine kurze Erläuterung dazu: 

Erzielt der Spieler mit den zwei ausgegebenen Karten einen geringeren Wert als Sechs, muss er eine dritte Karte nehmen. Haben Bank oder Spieler einen Punktwert von Acht oder Neun, darf keiner mehr eine weitere Karte bekommen. Bei einer Punktzahl von Sechs beziehungsweise Sieben, erhält der Spieler ebenfalls keine dritte Karte. Bleibt es bei den ersten zwei Karten, nennt man das auch „Stand“. 


Baccarat mit Strategie spielen: Tipps

Wenn du die wichtigsten Regeln des Baccarat Spiels (beziehungsweise von Punto Banco) kennst, ist das schon mal der erste Schritt, um überhaupt spielen zu können. Jetzt geht es natürlich auch darum, möglichst erfolgreich zu spielen. Wir geben dir hilfreiche Tipps an die Hand und erklären dir, welche Strategien du beim Baccarat anwenden kannst.

 

Zunächst sollte dir klar sein: Baccarat ist und bleibt ein Glücksspiel. Das gilt besonders für Punto Banco. Und das wiederum heißt – der Zufall spielt beim Baccarat eine nicht unwesentliche Rolle. Die richtige Strategie anzuwenden, ist daher gar nicht mal so leicht.

 

Es hat sich herausgestellt, dass die Bank immer ein wenig häufiger gewinnt, als der Spieler. Das Verhältnis ist natürlich nicht völlig unproportional, aber deine Chancen auf einen Gewinn beim Baccarat stehen tatsächlich ein klein wenig besser, wenn du auf die Bank wettest. Um genau zu sein, liegt der Hausvorteil der Bank bei 1,24%. Hier ist allerdings zu beachten, dass bei einem Sieg der Bank nur 95% an den Setzenden ausgezahlt werden. 5% des Gewinns behält die Bank als Provision. Unter Berücksichtigung dieses Umstands beträgt der Vorteil der Bank schließlich 1,06%. 

 

Bestimmt hast du im vorherigen Kapitel gelesen, dass ein Unentschieden mit einer Quote von 8:1, manchmal sogar 9:1 ausgezahlt wird. Klingt lukrativ, aber weißt du auch warum die Quote so hoch ist? Weil dieses Spielergebnis viel, viel unwahrscheinlicher ist, als der Sieg des einen über den anderen. Genauer gesagt, beträgt die Wahrscheinlichkeit dafür lediglich ca. 9,5%. Vom Setzen auf ein Unentschieden ist daher in der Regel abzuraten.


Baccarat im Online Casino spielen

Baccarat ist natürlich nicht nur im klassischen Casino zu Hause, sondern wird auch im Online Casino oft gespielt. Während du im Casino auf schicke Kleidung, Öffnungszeiten und freie Tischplätze achten musst, hast du im Online Casino die Chance, rund um die Uhr bequem eine Partie Baccarat zu spielen. 

 

Komm einfach an den nächsten virtuellen Baccarat-Tisch und versuche dein Glück. Auch die Einsätze der anderen müssen dich nicht nervös machen. Du setzt nur so viel, wie du für richtig hältst. Und auch die Frage, wie vertraut wohl der Dealer mit den eher komplexen Ziehungsregeln der Bank ist, kann dir ganz egal sein. Dafür hat man ja schließlich einen Computer, der das alles zuverlässig im Blick behält. 

 

Zudem ist das Baccarat im Casino natürlich nicht kostenfrei. Baccarat im Online Casino kannst du hingegen oft kostenlos spielen. Besonders als Anfänger ist es gar nicht schlecht, das Spiel erst einmal richtig in der Praxis kennen zu lernen, bevor echte Einsätze getätigt werden. 

 

Hast du jetzt auch Lust auf eine Runde Baccarat? Dann probiere es ganz einfach bei Hyperino aus! Ob Mini Baccarat, schnelles Baccarat, Live Baccarat oder doch lieber die klassische Version – du kannst entscheiden, worauf du am meisten Lust hast. Los geht’s!

 


21. Oktober 2019, 13:00 Uhr

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