Blackjack Varianten und Zählsysteme


Wir lieben Blackjack einfach und mit dieser Meinung sind wir nicht allein: Blackjack gehört zu den beliebtesten Casino-Kartenspielen weltweit. Das liegt unter anderem daran, dass die grundlegenden Regeln des Spiels sehr einfach zu verstehen sind. Außerdem basiert der Spielerfolg bei Blackjack nicht nur auf reinem Glück (wie das zum Beispiel bei Spielautomaten der Fall ist), sondern ist maßgeblich von der eigenen Strategie abhängig. Die große Beliebtheit, die übrigens auch auf Online Blackjack zutrifft, hat dazu geführt, dass zahlreiche Varianten des hochspannenden Kartenspiels entstanden sind. Bist du ein erfahrener Blackjack-Spieler weißt du bestimmt, dass bereits eine kleine Änderung in den Regeln zu umfangreichen Anpassungen deiner Strategie führen kann. Deshalb ist es wichtig, dass du dich mit den Regeln der jeweiligen Blackjack Variante genau auseinandersetzt, bevor du mit dem Zocken beginnst. So kannst du deine Gewinnchancen einfach maximieren!

 

Die coolsten Blackjack Variationen möchten wir dir auf keinen Fall vorenthalten. Hast du schonmal (Online) Blackjack gespielt, kommt dir die ein oder andere Version aus unserer Liste bestimmt bekannt vor. Aber auch du kannst mit Sicherheit noch einiges dazu lernen, es geht nämlich nicht nur um Spielvarianten, sondern auch Blackjack Zählsysteme, mit deren Hilfe du zu einem wahren Blackjack-Profi werden kannst. 


Diese Blackjack Varianten solltest du kennen

Die verschiedenen Blackjack-Varianten sind sich in ihren grundlegenden Spielregeln sehr ähnlich. Trotzdem gibt es natürlich zahlreiche Feinheiten, in denen sich die einzelnen Versionen voneinander unterscheiden. Also, Bühne frei für unsere Top 4 Blackjack Variationen:


Klassisches Blackjack

Natürlich beginnen wir mit dem Klassiker: Diese Variante ist wohl die beliebteste und am weitesten verbreitete Version des Kartenspiels. Wenn du dich noch nicht so gut mit den grundlegenden Spielregeln auskennst, empfehlen wir dir einen kurzen Abstecher zu unserem ultimativen Blackjack Einmaleins. Dort werden die Regeln des klassischen Blackjacks ganz genau erklärt. Zentral ist beim Blackjack natürlich die magische 21: Ziel ist es möglichst nah an diesen Kartenwert heranzukommen, ohne ihn zu überschreiten. 

 

Die Besonderheiten:  

 

  • Es werden zwischen zwei und vier Kartendecks verwendet
  • Verdoppeln und Splitten sind erlaubt
  • Bis zu zwei neue Splits mit darauffolgendem Verdoppeln sind möglich
  • Der Dealer kontrolliert seine Hand auf einen Blackjack

Europäisches Blackjack

Die europäische Variante des Kult-Spiels ist dem Klassiker recht ähnlich, trotzdem gibt es wichtige Unterschiede, die du auf jeden Fall kennen solltest. 

 

Die Besonderheiten:

 

  • Es wird mit zwei Kartendecks gespielt
  • Der Dealer muss bei einer Soft 17 (eine Hand mit Kartenwert 17, mit einem Ass) stehen bleiben und bekommt dann keine weiteren Karten mehr
  • Der Dealer darf seine Hand nicht auf einen Blackjack kontrollieren
  • Haben sowohl Dealer, als auch Spieler einen Blackjack, endet das Spiel unentschieden
  • Spieler dürfen nur verdoppeln, wenn sie einen Gesamtwert von neun, zehn oder elf haben
  • Spieler können nach einem Split verdoppeln. Ein zweiter Split ist jedoch nicht erlaubt 

Spanische 21

Bei dieser Blackjack Variante werden alle Zehner aus dem Deck entfernt. Dadurch entsteht ein höherer Hausvorteil für das Casino, welcher jedoch durch zusätzliche, „spielerfreundliche” Regeln wieder ausgeglichen wird. In Australien ist Spanische 21 übrigens unter dem Namen Pontoon bekannt und hat sehr ähnliche Spielregeln. 

 

Die Besonderheiten:

 

  • Auch hier gilt: Der Dealer muss bei einer Soft 17 stehen bleiben und bekommt dann keine weiteren Karten mehr ausgeteilt
  • Haben sowohl Dealer, als auch Spieler einen Blackjack, gewinnt der Spieler
  • Der Spieler kann nach einem Split verdoppeln. Weiteres Splitten ist ebenfalls möglich

Multihand Blackjack

Auch eine coole Variante ist Multihand Blackjack, denn hier kannst du mehrere Hände gleichzeitig spielen. Das gibt dir natürlich auch die Möglichkeit größere Gewinne zu erzielen. 

 

Die Besonderheiten:

 

  • Der Dealer kontrolliert seine Hand nicht auf einen Blackjack
  • Du kannst nur bei Gesamtwerten von neun, zehn oder elf verdoppeln
  • Der Dealer muss bei einer Soft 17 stehen bleiben. Er bekommt dann keine weiteren Karten mehr
  • Du kannst nur einmal splitten

Die Blackjack Zählsysteme

Du fragst dich was ein Blackjack Zählsystem ist und wofür das gut sein soll? Wir erklären es dir. Das Kartenzählen wurde entwickelt, um die Wahrscheinlichkeit für bestimmte Kartengruppen relativ genau vorhersagen zu können. Beherrschst du eins der zahlreichen Zählsysteme, die nach und nach von Blackjack-Spielern und Mathematikern entwickelt wurden, kannst du immer erkennen, ob du im Vorteil gegenüber dem Dealer bist. Die verschiedenen Zählsysteme sind unterschiedlich schwierig zu erlernen sind und weisen eine unterschiedliche Genauigkeiten auf. 

Eines haben alle Zählsysteme gemeinsam: Es werden bestimmte Kartenwerte zu Gruppen zusammengefasst, und diesen werden dann neue Werte zugewiesen. So musst du dir nicht jede Karte einzeln merken, sondern kannst mit Hilfe von einfacher Plus-und Minus-Rechnung die ausgespielten Karten zählen. Beim Blackjack sind hohe Karten (Zehn, Bube, Dame, König, Ass) meistens wertvoll und somit ist es schlecht, wenn diese ausgespielt werden.

 

Deswegen werden diesen Karten üblicherweise negative Zahlenwerte zugewiesen, wie zum Beispiel -1 oder -2. Die schlechtesten Karten beim Blackjack sind die sechs und alle Zahlen darunter. Dementsprechend bekommen diese Karten in Zählsystemen meist einen positiven Wert, denn es ist für deine künftigen Kombinationen von Vorteil, wenn die kleinen Werte bereits weg sind. 

 

Hast du bisher noch keine Erfahrung mit Zahlensystemen, solltest du dich zunächst an ein möglichst einfaches und etwas ungenaueres System trauen, denn Kartenzählen kann für Ungeübte eine ziemliche Herausforderung sein. 

 

Das Hi-Lo-Count ist ein relativ simples und dadurch auch das gängigste Blackjack Zählsystem. Hierbei teilt man die Kartenwerte in zwei Gruppen ein: die hohen Karten (Zehn, Bildkarten und Ass) und die niedrigen Karten (Sechs und alles darunter). Wird eine hohe Karte ausgespielt zählst du -1, bei jeder niedrigen Karte +1. Alle anderen Karte werden ignoriert. So erhältst du einen fortlaufenden Zähler, auch Running Count genannt. Je höher deine Zählung, desto wahrscheinlicher ist es, dass es im Deck noch hohe Karten gibt und andersherum. Das Wissen, wie wahrscheinlich das Ziehen einer hohen oder niedrigen Karte ist, kann eine schwierige Entscheidung oft viel einfacher machen. 


Unser Fazit

Wir finden: Blackjack ist nicht umsonst eines der beliebtesten Casino-Spiele. Durch die zahlreichen Varianten ist für jeden etwas dabei und es kommt garantiert keine Langeweile auf. Möchtest du Blackjack zum ersten Mal spielen, empfehlen wir dir zunächst eine einfache Variante auszuprobieren. Du bist bereits ein echter Blackjack-Profi? Dann kannst du das nächste Mal ja vielleicht eine dir unbekannte Variante des Spiels ausprobieren. Und möchtest du dein Spiel perfektionieren, dann ist es wohl an der Zeit, ein Blackjack Zählsystem zu erlernen. 

 

Zugegeben, man muss sich da erst ein bisschen reinfuchsen, aber hast du es einmal verstanden, kann dir das Kartenzählen enorme Vorteile bringen. Natürlich kannst du auch bei deinem Lieblings-Online-Casino Hyperino Blackjack online spielen. Also, genug der vielen Worte: Der Dealer wartet bereits auf dich am Hyperino-Blackjack-Tisch. Deine Jagd auf die 21 kann beginnen. 


20. Dezember 2019, 12:00 Uhr

Die Adresse, welche du bei der Registrierung angegeben hast, scheint einen kleinen Fehler zu haben.

Meine Adresse bearbeiten.