Die beliebtesten Kartenspiele in Deutschland


Kartenspiele sind in Deutschland immer noch sehr beliebt: Ob an einem Abend in der Lieblingskneipe mit Freunden, im Urlaub mit der Familie oder eine Runde Solitär ganz für dich allein – sie alle machen viel Spaß. Schon von Kindesbeinen an lernt man hierzulande klassische Kartenspiele wie MauMau, Uno oder Quartett. Als Erwachsener greift man dann wohl eher zu etwas anspruchsvolleren Spielen wie Rommé, Blackjack oder Poker. Erfahre hier mehr über bekannte Kartenspiele in Deutschland und natürlich im Online Casino.


Klassische Kartenspiele in Deutschland

Gesellschaftsspiele sind nicht nur heute noch sehr beliebt, sie können auch auf eine lange Tradition in Europa zurückblicken. Hier stellen wir dir zunächst ein paar Klassiker vor, die in Deutschland besonders gerne gespielt werden. 


Kartenspiel mit Kultstatus: Skat

Skat ist zugegeben kein einfaches Kartenspiel, die Regeln sind nämlich recht komplex. Hat man den Bogen aber einmal raus, kann man quasi gar nicht mehr damit aufhören. In Deutschland war Skat in früheren Zeiten vermutlich das beliebteste Kartenspiel, in der Gegenwart ist es leider etwas aus der Mode gekommen. Trifft man heute allerdings auf Personen, die auch Skat spielen können, hat man gleich eine besondere Gemeinsamkeit! 

 

Zudem gibt es natürlich auch eingeschworene Fangemeinden, Vereine und sogar eine eigene Bundesliga. Das klassische Kartenspiel ist auch offizielles Kulturerbe: Die UNESCO erkannte Skat erst vor ein paar Jahren als solches an. Entstanden ist Skat übrigens bereits im Jahr 1810 in der Stadt Altenburg (Thüringen). Dort gibt es auch ein Spielkartenmuseum, das sich unter anderem mit diesem traditionsreichen Spiel befasst.

Wie bei allen Kartenspielen braucht man natürlich auch beim Skat etwas Glück. Doch gerade Skat hat eben auch einen hohen Anspruch an dein strategisches beziehungsweise taktisches Denkvermögen. Andernfalls fällt es schwer, die Gegner auszustechen. Den deutschen Klassiker kannst du schon mit einem kleinen Deck mit 32 Karten spielen. Du brauchst zudem zwei Mitspieler. Einer mehr oder weniger geht nicht, denn Skat ist in dieser Hinsicht ziemlich unflexibel. Hast du zwei Mitspieler gefunden, kann es losgehen mit dem „Reizen“ und „Stechen“.


Beliebt im Wirtshaus: Schafkopf und Doppelkopf

Neben Skat spielt man in Wirtshäusern besonders gerne Schafkopf oder Doppelkopf. Die beiden Kartenspiele sind sich sehr ähnlich und werden in verschiedenen Regionen Deutschlands bevorzugt gespielt. Doppelkopf spielt man eher im Norden, während Schafkopf im Süden als das beste Kartenspiel überhaupt gilt. Man vermutet allerdings, dass es Schafkopf zuerst gab und Doppelkopf sich aus dem bayerischen Klassiker entwickelt hat. 

 

Beide Spiele spielt man mit vier Personen. Einer mehr oder weniger? Das geht leider auch hier nicht. Wer allerdings zu dritt ist, kann ja stattdessen auf Skat zurückgreifen. Denn wer Skat kann, kann auch Schaf- oder Doppelkopf schnell erlernen. Und umgekehrt. Die Regeln der Kartenspiele sind nämlich recht ähnlich.

Im Gegensatz zum Skat muss man aber nicht alleine spielen, sondern zumeist im Team. Natürlich kann man auch ein Solo, also eins gegen drei spielen. Im Normalfall spielen aber immer zwei gegen zwei. 

 

Schafkopf kann man zwar auch mit einem französischen Kartendeck spielen. In der Regel spielt man es jedoch mit einem bayerischen Blatt – mit den Farben Herz, Gras, Eichel und Schelle. Es besteht aus 32 Karten. Im Gegensatz zum Skat muss hier nicht wirklich „gereizt“ werden, Stiche gibt es aber schon. Auch wenn du kein Skat spielen kannst, ist es natürlich möglich Schaf- und Doppelkopf zu lernen. Hat man die Regeln für diese Kartenspiele einmal verinnerlicht, machen sie unheimlich viel Spaß und sind wegen ihres strategischen Anspruchs auch ein gutes Training für deine kognitiven Fähigkeiten. Darüber hinaus kann Schaf- und Doppelkopf auch im Rahmen von Turnieren gespielt werden.  


Beliebte Kartenspiele für die ganze Familie: Rommé und MauMau

Für Kinder sind Kartenspiele wie Skat oder Doppelkopf in der Regel noch zu kompliziert. Für einen spaßigen Familienabend oder einen Urlaub mit den Kindern bieten sie sich deshalb eher nicht an. Dafür gibt es aber natürlich zahlreiche andere Kartenspiele, die ebenso Spaß machen und deren Regeln nicht überfordern. 

 

Für etwas ältere Kinder ist zum Beispiel das französische Spiel Rommé sehr gut geeignet. Der Vorteil: Es macht auch den Erwachsenen Spaß, denn Taktik gehört natürlich auch hier dazu.

Bei diesem Spiel geht es darum, mit den Karten auf der Hand viele verschiedene Kombinationen beziehungsweise Straßen zu bilden und sie dadurch loszuwerden. Wer zuerst keine Karten mehr hat, gewinnt das Spiel. In jeder Runde können die Spieler eine Karte, die sie nicht brauchen, in die Mitte legen. Jemand anders kann sich diese Karte dann nehmen oder sie bleibt einfach dort liegen. Für das Kartenspiel braucht man zwei Decks mit jeweils drei Jokern. Hier kann zudem die Anzahl der Spieler variieren: Man kann das Kartenspiel zu zweit, genauso gut aber auch zu fünft oder sechst spielen. Je mehr Spieler, desto spannender ist der Spielverlauf natürlich.

 

Auch für jüngere Kinder gibt es Kartenspiele, die der ganzen Familie Spaß machen können. Das bekannte Kartenspiel UNO oder das sehr ähnliche MauMau bieten sich hier hervorragend an, da sie besonders leicht zu erlernen sind und auch nicht lange dauern.

Darüber hinaus benötigt man nur ein vollständiges Kartendeck für eine Partie MauMau. Beim MauMau geht es auch darum, die Karten auf der Hand schnellstmöglich loszuwerden. Auf dem Weg zum Sieg kann man dem Gegner allerdings einige Steine in den Weg legen: Bei einer Sieben muss man zum Beispiel zwei Karten zusätzlich ziehen. Hat man nur noch eine Karte, muss man rechtzeitig „Mau“ sagen, sonst muss ebenfalls eine Karte gezogen werden. Legt man einen Buben in die Mitte, darf man die zu spielende Farbe ändern. Und bei einer Acht muss der nächste, der an der Reihe ist, eine Runde aussetzen. Da die Regeln für dieses Kartenspiel so einfach sind, können sie für Erwachsene auf Dauer eventuell etwas eintönig werden.


Die besten Kartenspiele – Online und im Casino

Auch bekannte Kartenspiele, die man normalerweise im Casino vorfindet, sind hierzulande sehr beliebt. Das trifft besonders auf Blackjack und Poker zu. Aber auch das Kartenspiel Baccarat wird in Deutschland gerne gespielt. Super ist darüber hinaus, dass du diese Kartenspiele nicht nur analog am Abend mit deinen Freunden spielen kannst, sondern auch online jede Menge Möglichkeiten dazu findest. Das ist nicht nur bequemer, sondern auch flexibler, da du weder auf Öffnungszeiten noch auf andere Mitspieler angewiesen bist. Im folgenden Absatz erzählen wir dir mehr über die beiden beliebtesten Kartenspiele im Online sowie im klassischen Casino.


Blackjack

Blackjack zählt zu den bekanntesten Kartenspielen auf der Welt, besonders in Casinos und online wird es überaus gerne gespielt. Und die Regeln sind sehr einfach, hier braucht es deutlich weniger taktisches Geschick als beim Poker oder Skat. Zuerst verbreitete sich das klassische Glücksspiel im 18. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten, erfreute sich aber auch in Europa schnell großer Beliebtheit.

 

Ziel des Spiels ist, mit zwei oder gegebenenfalls mehr Karten 21 Punkte zu erzielen. Oder zumindest mehr Punkte als der Dealer, jedoch keinesfalls mehr als 21. Denn wer die 21 überschreitet, hat gleich verloren. Das Kartenspiel kannst du zu zweit, das heißt ein Spieler gegen Croupier, oder auch mit weiteren Mitspielern spielen.


Poker

Was wäre ein Casino nur ohne Poker? Einfach unvorstellbar. Besonders die Spielvariante Texas Hold’em ist heute sehr bekannt und wird in den meisten Casinos sowie online gerne gespielt. Grundsätzlich gibt es aber zahlreiche Versionen des Pokerspiels. Beim Texas Hold’em bekommt jeder Spieler zunächst zwei Karten auf die Hand, die niemand sonst sehen kann. Das sind die sogenannten Hole Cards. Zusätzlich werden noch fünf Karten offen auf den Tisch gelegt, die quasi jeder Mitspieler für sich nutzen und mit den Hole Cards kombinieren kann. Liegen beispielsweise zwei Könige und zwei Damen in der Mitte und du hast noch eine Dame auf der Hand, ist das ein „Full House“. Hast du noch zwei Könige auf der Hand, wäre das ein „Poker“. 

 

Je nachdem, wie du deine eigene Gewinnchance einschätzt, setzt du einen gewissen Betrag darauf. Der sogenannte „Bluff“ ist, wenn du so tust, als hättest du eine bessere Hand als du tatsächlich hast. Deshalb ist Menschenkenntnis beim Pokerspiel ein echter Vorteil. 

Den Kartenspiel-Klassiker aus den USA kann man übrigens, je nach Poker Variante, maximal mit zehn Mitspielern spielen. Du kannst das Kartenspiel aber auch problemlos zu zweit spielen, falls dir das nicht zu langweilig ist. 


Wo kann ich gratis Kartenspiele spielen?

Um Kartenspiele analog mit deinen Freunden oder der Familie zu spielen, musst du diese natürlich erst einmal besitzen oder kaufen. Besonders ärgerlich ist es, wenn dann eine Karte verloren geht, ohne die man nicht spielen kann. Beim Skat oder Schafkopf etwa ist das ein Problem und man muss wohl oder übel ein neues Kartendeck kaufen. 

 

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18. Oktober 2019, 15:00 Uhr

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