Poker Tipps: So verbesserst du dein spielerisches Können


Wenn du mit Poker schon ein bisschen Erfahrung hast, dann weißt du: Um in diesem Spiel wirklich erfolgreich zu sein, ist eine kluge Poker Strategie unverzichtbar. Natürlich wollen auch wir von Hyperino, dass du ein toller Spieler wirst – deshalb haben wir dir hier ein paar einfache Poker Tipps und Tricks zusammengestellt, die dir auf dem Weg zu einem besseren Spielstrategen helfen können. 

 

Auch wenn Poker immer wieder als Glücksspiel bezeichnet wird, so ist es doch weit mehr als das. Natürlich gehört auch immer etwas Glück dazu, doch das ist schließlich bei fast jedem Kartenspiel der Fall. Wenn Anfänger Poker spielen lernen, merken sie in der Regel schnell, dass es ohne eine entsprechende Poker Strategie schwierig ist, Gewinne zu erzielen. Das heißt: Es ist auch – oder vielleicht sogar in erster Linie – ein Strategiespiel. 


Vor der Poker Strategie musst du Poker spielen lernen

Es ist ganz logisch: Beherrschst du die Regeln nicht, kannst du dir natürlich auch keine guten Poker Strategien zurechtlegen. Letzteres ist übrigens auch der sehr viel schwierigere Teil. Nicht umsonst heißt es, dass das Spiel schnell erlernt ist, es aber umso länger dauert, es wirklich zu beherrschen. Das bestätigen auch große Spieler wie der deutsche Poker Weltmeister Pius Heinz. Bevor du also anfängst, an deiner Strategie zu feilen, solltest du sicherstellen, dass du mit den Regeln des Kartenspiels einigermaßen vertraut bist. Zum heutigen Poker-Vokabular gehören inzwischen rund 80 Begriffe. Die musst du natürlich nicht alle auswendig können. Wörter wie „Blind“, „Check“, „River“, „Dealer“, „Flush“ oder „Full House“ sollten dir aber schon etwas sagen.


Allgemeine Poker Tipps

Auf dem Weg zum Poker Genie empfehlen wir dir grundsätzlich, dass du so viel wie möglich üben solltest. Denn je mehr Erfahrung du sammelst, desto eher kannst du deine Gegenspieler einschätzen und ausprobieren, welche Strategien funktionieren und welche noch ausbaufähig sind. Du wirst sehen, dass sich dein Spielgeschick immer mehr verbessern wird, wenn du mit der entsprechenden Motivation und Geduld an die Sache herangehst.

 

Jeder Schritt und jede Überlegung im Spiel sollten das Ziel haben, dass du langfristig oder im Durchschnitt den größtmöglichen Gewinn erzielst. Das klingt zwar im ersten Moment logisch. Es bedeutet aber auch, zu wissen, wann es nicht mehr lohnt zu erhöhen, wann du aus dem Spiel aussteigen solltest und so weiter. Kurz gesagt: Spiele vernünftig. Wichtig ist auch, dass du versuchst nachzuvollziehen, welche Karten deine Mitspieler wohl haben könnten, damit du entsprechend darauf reagieren kannst. Im Folgenden werden wir hierfür noch mehr ins Detail gehen. Da es letztlich darum geht, die strategisch beste Entscheidung im Spiel zu treffen, empfehlen wir dir, nur dann Poker zu spielen, wenn du dich auch entsprechend darauf konzentrieren kannst. Bist du müde, gestresst, abgelenkt oder nicht so richtig motiviert, dann ist Poker womöglich nicht das richtige Spiel für den Augenblick.  

 

Egal, ob du mit deinen Freunden zu Hause eine Partie spielen möchtest oder bei uns im Online Casino. Mit den folgenden sieben Poker Tipps möchten wir dir helfen, ein besserer Spieler zu sein. 


Tipp 1: Am Anfang war die Starthand

In der ersten Runde bekommst du ja immer zwei Karten, die sogenannte Starthand. Hier solltest du ungünstige Kombinationen ablegen und nur mit einer guten oder zumindest ausbaufähigen Hand spielen. Grundsätzlich gibt es drei Kriterien, nach denen du eine Starthand bewertest: Kartenwert, Zusammenspiel und Ausbaufähigkeit. Für eine Starthand sind zum Beispiel große Paare sehr gut, da sie von vornherein einen hohen Kartenwert aufweisen, ebenso ein gutes Zusammenspiel. Das können zwei Asse, Könige oder auch Damen sein. Diese geben dir auch von Beginn an eine gewisse Zuversicht, die du natürlich auch ausstrahlst und dein Spiel sicherer macht. Ausbaufähig ist dagegen etwa ein kleines Paar wie zwei Neuner, die zwar gut zusammenspielen, aber leider keinen hohen Kartenwert aufweisen. Leider bekommt man auch nicht immer ein Paar als Starthand und man muss auch mal mit zwei verschiedenen Karten spielen. Das ist aber kein Problem, denn es gibt auch andere Kombinationen, die Potenzial aufweisen und günstig für dich sein könnten. Ein Ass und ein König sind beispielsweise ebenfalls eine gute Ausgangsposition, hier musst du jedoch auf entsprechende Karten in der Mitte, das sogenannte Board, hoffen. Keine gute Starthand sind dagegen etwa eine 8 und eine 9. Aber selbst daraus kann sich in Kombination mit den Karten aus dem Board noch ein Flush entwickeln.


Tipp 2: Das Konzept der Hand Range

In der Regel weißt du natürlich nicht, welche Karten deine Mitspieler haben. Und nur in Ausnahmefällen hast du so viele Informationen sammeln können, dass du erraten kannst, welche Kartenkombination dein Gegner genau hat. Doch auch wenn du es nicht ganz genau sagen kannst, ist es wichtig, dass du dir im Spiel Gedanken über die möglichen Karten der anderen machst, um deine Spielentscheidungen danach ausrichten zu können. Das Konzept der Hand-Range ist Teil einer guten Poker Strategie und bedeutet, dass du dir überlegst, welche möglichen Kartenkombinationen, die anderen Spieler in einer Spielsituation haben könnten. Zu Beginn ist dies natürlich sehr schwer zu sagen, da es noch nicht viele Spielzüge gab. Mit der Zeit lässt sich aber immer besser einschätzen, was die anderen so auf Lager haben. Das kannst du in der Regel anhand ihrer Spielweise erkennen.


Tipp 3: Kenne die Vor- und Nachteile deiner Position

Beim Pokerspiel nimmt jeder Spieler eine bestimmte Position ein, die immer in Relation zum Dealer bewertet wird. Hast du zum Beispiel eine recht späte Position und musst nicht sofort eine Entscheidung treffen, ist das natürlich besser, da du in der Zwischenzeit Informationen über Gegner sammeln kannst, die bereits dran waren. Hast du eine frühe Position, brauchst du in der Regel bessere Hände als in einer späten Position, da du eben noch nicht weißt, was die anderen tun werden. Bei einer späteren Position kannst du zudem besser bluffen und musst bei einem schwächeren River nicht aussteigen.   


Tipp 4: Richtig täuschen

Ein wichtiger Punkt, der nochmals verdeutlicht, dass Poker kein reines Glücksspiel ist, ist das Täuschen. Wenn du beim Pokern täuschst, möchtest du, dass der Gegner anders spielt, als er es wohl tun würde, wenn er wüsste, welche Karten du hast. Wenn du so tust, als hättest du eine stärkere Hand, um die Mitspieler zum Aussteigen zu bewegen, ist das ein Bluff. Doch es gibt auch noch das Slowplay: Hier hast du eigentlich eine starke Hand, zeigst das aber durch deine Spielzüge nicht so offensichtlich. Ziel: Du willst, dass die anderen in späteren Setzrunden denken, dass du nur eine passable Hand hast und sie deswegen ihren Einsatz erhöhen. 

Für einen authentischen Bluff solltest du auf jeden Fall so hoch setzen, dass die anderen auch glauben, du hättest eine starke Hand. Ansonsten machst du dich verdächtig. Ein weiterer Poker Tipp ist zudem, sich mit Bluffs zurückzuhalten, wenn mehr als zwei Spieler eine aktive Spielweise verfolgen. Bluffen ist zudem leichter, je später man an die Reihe kommt. Und denke immer daran: Täuschungsmanöver wollen gelernt sein und gehen nicht immer auf. Besonders wenn du mit Spielern spielst, die erfahrener sind als du, kann das durchaus schnell „auffliegen“.


Tipp 5: Verhalten kann viel verraten

Wo wir gerade beim Thema Bluff sind: Wie du dich im Spiel verhältst, kann beim Poker grundsätzlich viel über dich aussagen. Deshalb ist es wichtig, dein Verhalten beim Spiel beim Erarbeiten einer besseren Poker Strategie zu berücksichtigen. 

Emotionen sollten – soweit es geht – keine Rolle spielen: Denn Hitzköpfe und Angsthasen verraten sich einfach oft und sind deshalb keine so guten Spieler wie jene, die Ruhe bewahren. Zudem nutzen deine Kontrahenten es womöglich aus, wenn sie wissen, dass du deine Emotionen offen zeigst. Um ihnen keine Chance zu geben, das zu tun, solltest du auch an deiner Mimik arbeiten und dir ein entsprechendes „Pokerface“ überlegen.

Wenn du deine Emotionen im Griff hast, ist das schonmal gut. Doch im Spiel musst du dich ja trotzdem irgendwie verhalten und somit Informationen preisgeben. Spielst du zum Beispiel eher Loose oder Tight, sagt das ebenfalls etwas über dich aus. Das Image, das du dir durch eine bestimmte Spielweise zulegst, kann zu einem späteren Zeitpunkt entscheidend für das Spiel sein. Es dient darüber hinaus als Maskierung. Wichtig ist auch, dass du versuchst, andere Spieler einzuschätzen und auf ihre Tells zu achten. Auch ein Bluff lässt sich später leichter erkennen, wenn man seine Mitspieler besser beurteilen kann. 


Tipp 6: Wann sollte ich aggressiv spielen?

Da das eigene Spielverhalten so wichtig für den Verlauf des Spiels ist, fragst du dich vielleicht, wann du beim Poker aggressiver spielen solltest und wann nicht. Häufig ist es so, dass unerfahrene Spieler zu lange mit einer zu vorsichtigen Poker Strategie spielen. Sie setzen nicht, wenn sie es sollten und gehen lediglich mit, wenn sie eigentlich raisen sollten. Ein großes Paar wie zwei Asse oder Könige, aber auch Ass in Kombination mit einer Dame sind zum Beispiel Hände, bei denen du dich ruhig trauen kannst, etwas aggressiver zu spielen. Mit einem aggressiven Spiel sorgst du dafür, dass Gegner, die schlechtere Karten haben, aussteigen oder zumindest bezahlen müssen (mitgehen). Doch Vorsicht: Aggressives Spiel ist keine dauerhafte Strategie, sondern sollte punktuell erfolgen – nämlich immer dann, wenn die Chancen gut stehen, dass du gewinnst. 


Tipp 7: Du musst wissen, wann du passen solltest

Natürlich will man beim Pokern nicht nur daneben sitzen und den anderen beim Spielen zusehen. Deshalb neigen viele Spieler dazu – aber besonders Anfänger – nicht rechtzeitig auszusteigen und verlieren dabei unnötig Geld. Ein guter Spieler weiß, wann es Zeit ist, zu passen. Deshalb wird gerade Anfängern geraten, deutlich häufiger zu passen als zu spielen. Denn die meisten Hände, die man beim Poker bekommt, sind schlecht. Das ist eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Wer also keine gute Hand hat, sollte auch nicht spielen. In der Zwischenzeit musst du auch nicht Däumchen drehen. Stattdessen lohnt es, die anderen Spieler genauer zu beobachten und mehr über ihr Spielverhalten zu lernen. Das wird dir sogar besser gelingen, wenn du gerade nicht spielen musst. 

 

Beim Online Pokern bietet sich übrigens eine gute Gelegenheit, deine Spielfähigkeiten zu verbessern und deine Kenntnisse zu vertiefen. Bist du grundsätzlich eher ein nervöser Typ und noch Anfänger, ist die Online-Variante vielleicht sogar die beste Wahl, da du dich dabei erstmal weniger darum kümmern musst, wie du dich im Spiel verhältst. Du möchtest ein paar der gelernten Poker Tipps gleich mal anwenden? Schau gerne bei Hyperino vorbei und verbessere deine Poker Strategie mit Hilfe unserer tollen Angebote.


15. November 12:00 Uhr

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